Tagebuch
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19.12.2010

In Puchheim

Jetzt hab ich gedacht in der Vorweihnachtszeit wären die Menschen weichgekocht und sentimental, freuten sich über eine so schöne Gelegenheit
ihr gutes Herz zeigen zu dürfen und für eine gute Sache spenden zu können um mit beizutragen, das Elend der Welt ein bisschen mit lindern zu dürfen.
Nein, eine Zuschauerin hat mich aufgeklärt, die Menschen seien gegen Ende der Adventszeit spendiermüde! Überall an jeder Ecke, bei jeder Veranstaltung, werde man bedrängt, ganz zu schweigen von dem gefüllten Briefkasten mit Aufforderungen zur Hilfe. Irgendwann möge man nicht mehr und könne auch nicht mehr. Geschenke wollen ja auch noch gekauft sein! Gottseidank gings nicht allen Zuschauern so und eine Gertrud bekam für ihre 10,-€ das Gemälde mit nach Hause. Was war noch? Ach, der Engel verlor seinen Sender und Mike, der Versteigerer kam ewig ewig nicht auf die Bühne, weil der Sender sich mit seinen Klamotten verheddert hatte. Wie war das früher an einem richtigen Theater so schön, als man noch von einer Garderobiere hint und vorn bedient wurde und sich nicht mit solchen Problemen herumschlagen musste, sondern sich voll und ganz der Kunst hingeben konnte. Naja, jetzt sind erst mal Weihnachtsferien und Müßiggang ist angesagt....
Liebe Jutta Speidel, ein bissl leg ich noch drauf und Horizont darf sich über 20,- € freun.


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