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06.01.2011

Postbauer-Heng

Obwohl sogar im Rundfunk Warnungen ausgesprochen wurden, die Menschen sollten in ihren Häusern bleiben, nicht zu Fuß sich auf die Straße wagen und vor allen Dingen ihr Auto zu Hause stehen lassen, habe ich's gewagt. Zwar habe ich mir mit meinem Ehemann und Fahrer überlegt, ob wir nicht die deutsche Bahn in Anspruch nehmen sollten, haben uns dann doch fürs Auto entschieden!
Warum die Aufregung? Blitzeis war angesagt und hat Deutschland an diesem Dreikönigstag lahmgelegt. Und gut wars, dass wir uns getraut haben. Um 17.00 Uhr sollte die Vorstellung beginnen Um 15 Uhr waren wir schon vor Ort und konnten noch gemütlich essen gehen. Und die Vorstellung, was war mit der Vorstellung? Ja, ein paar ängstliche Zuschauer sind zwar nicht gekommen und zu Hause geblieben. Aber die die da waren, waren großartig, speziell bei der Versteigerung. Das hat mal wieder richtig Spaß gemacht. Ein anonymer bescheidener Mensch, der nicht aufs Foto wollte, konnte das Gemälde nach spannenden Versteigerungsminuten für 50,-€ in die Arme schließen. Auf dem Foto sehen wir dafür Margot, die auch auf dem Kunstwerk verewigt ist, von mir kühn hingepinselt, neben glücklichen Hühnern, die keine Dioxineier legen, Dreikönigstreffen mit Guido und Herrn von Guttenberg, und einer Riesenüberschwemmung.
Weniger schön war die Heimfahrt auf teilweise spiegelglatter Fahrbahn, aber was solls! Für so einen schönen Abend, da nimmt man das Bisschen Lebensgefahr doch gerne in Kauf!
Liebe Refugios, der erste Versteigerungserlös in diesem neuen Jahr gehört euch!


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