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16.04.2011

Oblomov

Zum ersten Mal habe ich in München im Stadttheater Oblomow gespielt.
Ein wunderbarer Spielort.
Wenn man mit so einer geschulten kräftigen Raum füllenden Stimme gesegnet ist, wie ich es bin, braucht man keine technische Verstärkung.
Die Frau Oblomow, eine gewisse Antje ist so vertrauenerweckend und liebenswert, dass wir uns vor Beginn der Veranstaltung unser halbes Leben erzählt haben und ich keine Zeit mehr hatte mich meinen Lampenfieberattacken hinzugeben.
Das einzige was ich zu bemängeln hätte, wenn mich jemand fragen würde, ob ich was zu bemängeln hätte: Es waren eindeutig zu viele Süßigkeiten, besonders von dem „Gummiknatschknatschzeugs" in der Garderobe, so dass charakterschwache Kabarettistinnen einfach dazu verführt werden, zu große Mengen in sich reinzustopfen um dann zu Hause über Völlegefühl und Gewichtszunahme klagen.
Aber sonst gibt's nix zum Meckern.
Auf dem Foto sehen wir die Antje und auf dem Gemälde sehen wir: das Fukushima-AKW, Kirschblüten, den Papst und tanzende Japaner, den Mappus, die Merkel, den Seehofer, den Westerwelle, und den Rösler, alle angegrünt und viel erneuerbare Energie in Form von Windrädern. Also an Themen mangelt´s zur Zeit ja nicht.
Liebe Antje, ich freu mich auf ein nächstes Mal, dann erzählen wir uns die zweite Hälfte unseres Lebens.
Der Erlös von 40€ geht an das ambulante Kinderhospiz nach München in die Blutenburgstraße.


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