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04.05.10

Nicht umhegt und umsorgt

Das wusste die Veranstalterin in Gröbenzell  von der Volkshochschule nicht , dass der Künstler oder die Künstlerin, in dem Fall ich auf der Bühne gerne etwas zu trinken hat. Darum musste ich bitten und bekam dann ein  kleines Flascherl und musste um ein größeres bitten, weil so ein kleines mir erfahrungsgemäß nicht reicht. Dass bei anderen Spielstätten gewöhnlich  auch in  der Garderobe  eine  kleine Erfrischung steht, muss  ihr auch mal wer  sagen. So was nennt man „Katering" oder einfach „Gastfreundlichkeit". Wenn die Künstlerin schon 1 1/2   Stunden vor Veranstaltungsbeginn da sein soll und vorher über 2 Stunden im Auto gesessen hat ist eine kleine Stärkung vorm Auftritt sehr angenehm, fast lebensnotwendig. Ich musste nochmals bitten um ein  Flascherl Wasser für die Garderobe. Das bekam ich vorerst nicht, man hatte es schlichtweg vergessen. Man wird nicht gerne vergessen, wenn man die Person ist, die jetzt 2 Stunden auf der Bühne das Publikum begeistern soll.
Es wurde auch am Ende der Veranstaltung so schnell eingepackt und aufgeräumt, dass ich mich frage, ob die Veranstalterin  noch was anderes vorhatte,   noch irgendwohin wollte oder sollte...oder war sie einfach froh, dass ihr Arbeitstag zu Ende war und sie endlich nach Hause konnte?
Unter dem Publikum waren sehr nette Leute, z.B. der Eberhard, der das Gemälde für 30€ ersteigert hat. Das Geld kommt auf seinen Wunsch hin, dem ökumenischen Sozialdienst Gröbenzell zugute.


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